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Der Kunstwettbewerb für das geplante Denkmal

Am 12. Dezember 2003 hatte der Deutsche Bundestag beschlossen, in Berlin-Mitte einen Gedenkort für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen einzurichten. Die Form des dritten Denkmals, das in der Nähe des Reichstagsgebäudes an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert, sollte in einem Kunstwettbewerb gefunden werden. Auslober des Wettbewerbs ist das Land Berlin im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland. Die Auslobung erfolgte in Abstimmung mit der Initiative "Der homosexuellen NS-Opfer gedenken" und dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V. (LSVD).

Der Kunstwettbewerb wurde als Einladungswettbewerb durchgeführt. In Abstimmung mit dem Auslober wurde dem eingeladenen Wettbewerb eine offene Bewerbungsphase vorangestellt, die von der Initiative "Der homosexuellen NS-Opfer gedenken" und dem LSVD organisiert wurde. Die Träger der offenen Bewerbungsphase veröffenlichten den Aufruf, sich zu bewerben, am 2. Dezember 2004, die Bewerbungsfrist lief bis zum 31. Januar 2005. Es gingen 127 Bewerbungen ein, aus denen eine Auswahlkommission am 16. Februar 2005 sieben Bewerbungen zur Einladung in den künstlerischen Wettbewerb vorschlug.

Die aufgrund ihres künstlerischen Werdegangs zum Wettbewerb eingeladenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfahl der Künstlerische Beirat, dem je zwei vom Bund (Beauftragte für Kultur und Medien), vom Land Berlin (Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur) und den Initiatoren benannte Vertreterinnen und Vertreter angehörten. Er machte auch Vorschläge für die Auswahl der Preisrichter.

Am 7. und 8. April 2005 fand ein Auftakt-Kolloquium im Festsaal des Berliner Abgeordnetenhauses statt, zu dem die eingeladenen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer zahlreich gekommen sind. Das Kolloquium diente der Klärung der inhaltlichen Fragen zur Einordnung des Denkmals in das stadträumliche und gedenkstättenbezogene Umfeld.

Anläßlich des Preisrichterkolloquiums am 13. Juni 2005 wurde die Auslobung des Wettbewerbs verbindlich abgestimmt. Am 27. Juni 2005 wurden die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler im Rahmen des Rückfragenkolloquiums in die Aufgabenstellung des Wettbewerbs eingeführt.

Es folgte die Bearbeitungsphase bis zum 2. Dezember 2005 (Abgabetermin).
17 Künstlerinnnen und Künstler reichten ihre Entwürfe ein.

Nach der Vorprüfung der Entwürfe wählte das Preisgericht am 24. und 25. Januar 2006 einen Entwurf aus und empfahl ihn zur Realisierung.

Die Entwürfe des Wettbewerbsverfahrens und die in der Bewerbungsphase eingereichten Ideenskizzen werden vom 3. bis zum 14. Mai 2006 in einer öffenttlichen Ausstellung in der Akademie der Künste präsentiert.

Damit ist das Wettbewerbsverfahren zur Gestaltung des geplanten Denkmals abgeschlossen. Nun gilt es, das Denkmal zügig zu errichten.

 

 

 

 

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Kunstwettbewerb:

Die offene Bewerbungsphase

Das Ideenforum

Die Auslobung

Das Auftakt-Kolloquium

Das Preisgericht

Die Entwürfe

Der ausgewählte Entwurf

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

 

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