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Berliner Morgenpost vom 17.10.2002

Gedenkort für homosexuelle NS-Opfer

Die rot-grüne Bundesregierung will an zentraler Stelle einen
Gedenkort für die homosexuellen Opfer des NS-Regimes schaffen. Das
sieht der gestern unterzeichnete 88-seitige Koalitionsvertrag vor.
Der Bund würde damit eine Forderung des rot-roten Berliner
Regierungsbündnisses erfüllen. SPD und PDS hatten in ihrer
Koalitionsvereinbarung bereits erklärt, sich für ein derartiges
Denkmal einzusetzen.

In den Nazijahren waren etwa 50 000 Schwule auf Grundlage des
berüchtigten Paragrafen 175 des Strafgesetzbuches verurteilt worden.
Zwischen 10 000 und 15 000 Männer wurden in Konzentrationslager
verschleppt. Bisher erinnerte nichts an dieses grausame Kapitel.
Deswegen hatte die Initiative «Der homosexuellen NS-Opfer gedenken»
bereits im Herbst des vergangenen Jahres ein symbolisches Bauschild
am Rande des Tiergartens enthüllt. Albert Eckert von der Initiative
forderte, das «schweigende Schulterzucken» dürfe nicht weitergehen.
Die Bundesrepublik brauche einen zentralen und würdigen Gedenkort.
Wann das Denkmal gebaut werden soll und wie viel es kostet, steht
noch nicht fest. sz
 

www.berliner-morgenpost.de

 

 

 

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Dokumentation:
 

Koalitionsvertrag

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