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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.12.2003

Denkmal für homosexuelle NS-Opfer geplant

12. Dezember 2003
Gemeinsam mit dem Land Berlin will der Bund am Rande des Tiergartens, in der Nachbarschaft zum Holocaust-Mahnmal und dem geplanten Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma, einen Gedenkort für die NS-verfolgten und ermordeten Homosexuellen errichten.

Mit dem gestrigen Plädoyer von Kulturstaatsministerin Christina Weiss vor dem Bundestag, in dem sie für ein "sichtbares Zeichen" des Gedenkens für die von den Nazis geächtete und verfolgte Opfergruppe eintrat, dürfte allerdings die Debatte um die "Gedenkmeile" im Regierungsviertel Berlins noch einmal aufflammen. Die Opposition verwies denn auch darauf, daß der Opfer des NS-Regimes bereits in zahlreichen Gedenkstätten in Berlin und um Berlin herum gedacht werde, und brachte die Folgekosten eines weiteren Denkmals in Erinnerung.

Ungeachtet der Kritik wird die Behörde der Kulturstaatsministerin schon bald einen Wettbewerb für das Denkmal ausschreiben. Das Land Berlin hat sich bereits erboten, das Grundstück zur Verfügung zu stellen. Mit 500.000 Euro aus dem Etat der Bundeskulturbehörde will sich der Bund an der Finanzierung beteiligen.

Text: I.L. / Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.12.2003, Nr. 290 / Seite 38

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