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Homosexuelle wollen eigenes Mahnmal

Das Schild liest sich wie eine Gegenschrift zu den Schwulen-Schmähungen, die die NPD in der Stadt plakatiert, und es sieht auch aus, als sei es eilig gegen die rechtsextreme Gefahr zusammengezimmert.

Das Provisorium aus Sperrholz darf nur für eine Woche am Rande des Tiergartens stehen. So lange dauert auch noch der Wahlkampf. Die Initiative "Der homosexuellen NS-Opfer gedenken" will mit dem Schild aber vor allem den Bundestag auffordern, ein Denkmal zu errichten für die von den Nationalsozialisten verfolgten Schwulen und Lesben - genau gegenüber dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas.

Die verschiedenen verfolgten Gruppen hatten sich auf getrennte Mahnmale geeinigt. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, und der Vorsitzende des Zentralrats der Sinti und Roma, Romani Rose, unterstützen die Initiative, ebenso wie der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit.

Etwa 50000 Homosexuelle wurden während des Dritten Reiches verhaftet, 15000 bis 20000 waren in Konzentrationslagern. Ein Künstlerwettbewerb soll über das Denkmal entscheiden. Er wird länger dauern, als die Zeit, während der das Schild am Tiergarten steht.
(mast)


(Frankfurter Allgemeine - Berliner Seiten vom 11.10.2001)

www.faz.de

 

 

 

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