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Pressemitteilung

25. Januar 2002

LSVD fordert Ort würdigen Gedenkens an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt Günter Dworek, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der LSVD fordert die Errichtung eines würdigen Gedenkortes für die NS-verfolgten Homosexuellen in der Bundeshauptstadt. Bundestag und Bundesregierung sind jetzt in der Verantwortung: Der LSVD erwartet, dass noch in diesem Jahr die nötigen Entscheidungen getroffen werden, damit ein künstlerischer Wettbewerb für die Gestaltung des Denkmals durchgeführt werden kann.

Mit der Koalitionsvereinbarung für den neuen Berliner Senat hat sich die Berliner Landesebene klar für die Errichtung von Denkmälern ausgesprochen, die an das Verfolgungsschicksal der Sinti und Roma und der Homosexuellen erinnern und in der Nähe zum Denkmal für die Juden Europas entstehen sollen. Damit sind jetzt Bundestag und Bundesregierung gefordert, konkrete Initiativen für die Errichtung eines Gedenkorts für die verfolgten Homosexuellen zu ergreifen.

57 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus und ein Jahr nach dem Bundestagsbeschluss zur Rehabilitierung der im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ist es höchste Zeit, der Rehabilitierung auch einen sichtbaren Ausdruck in der Nähe der geplanten Denkmale für die ermordeten Juden Europas und für die ermordeten Sinti und Roma zu verleihen.

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LSVD-Homepage:
www.lsvd.de

 

 

 

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