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Gedenkort für Homosexuelle: Konkrete Planungsphase beginnt

Noch bis zum 31. Januar können sich interessierte Künstlerinnen und Künstler aus eigener Initiative für den Wettbewerb zur Gestaltung des Gedenkorts für die naziverfolgten Homosexuellen bewerben. Darauf weisen die Initiative »Der homosexuellen NS-Opfer gedenken« und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hin.

Von einer größeren Öffentlichkeit bisher wenig beachtet nimmt die Planung des vom Bundestag beschlossenen Gedenkorts für die homosexuellen Naziopfer direkt gegenüber dem Holocaust-Mahnmal konkrete Formen an:

Nach dem fast fertiggestellten Holocaust-Mahnmal, und dem sich ebenfalls konkretisierenden Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma beginnt damit die konkrete Planung für das dritte Denkmal zur Erinnerung an Naziverbrechen in unmittelbarer Nähe des Reichstags.

Trotz vieler Widerstände - erinnert sei nur an das böse Wort Eberhard Diepgens von der "Mahnmal-Meile" - wird damit im Zentrum von Berlin ein Ensemble von Gedenkorten für die Opfer des Nationalsozialismus Wirklichkeit.

Schon vor einigen Jahren setzte das Land Berlin eine Plastik Richard Serras als Kunst im Stadtraum neben die Gedenktafel für die Opfer der sogenannten Euthanasie.

Erneut stellt sich damit für die gestaltenden Künstlerinnen und Künstler die Frage: Wie kann ein solches zentrales Denkmal vermitteln zwischen dem Anliegen eines Gedenkens in der Nähe der Bundesinstitutionen und dem unmittelbaren Erinnern an den authentischen Orten der Naziverbrechen - etwa direkt vor den Toren Berlins in der Gedenkstätte Sachsenhausen?

 

 

 

 

 

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